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Rollrasen verlegen & pflegen

Der Samen keimt nicht, das Unkraut dafür umso besser - bekannte Probleme, die bei der Verwendung von Saatgut auftreten können. Zudem wird Ihre Geduld auf eine harte Probe gestellt, bis Sie sich endlich an einer dichten Rasenfläche erfreuen können.

Für schnelle Erfolge ist Rollrasen die beste Alternative, die nicht nur dem Besitzer große Freude macht. Die wichtigsten Tipps für das Verlegen und die Pflege haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst:

Die Verlegung von Fertigrasen ist an keine bestimmte Jahreszeit gebunden, die Monate April bis November bieten aber die besten Bedingungen. Während oder vor absehbarem Bodenfrost in den nächsten Wochen sollte der Rollrasen nicht verlegt werden.

Zur Vorbereitung muss die Fläche zunächst gesäubert und gelockert werden. Altrasen kann mit Hilfe von Harke und Schaufel einfach zerkleinert und abgetragen werden. Sie sollten dabei unbedingt beachten, dass insbesondere auch das Unkraut gründlich entfernt wird. Noch bequemer geht das mit einem maschinellen "Sodenschneider", den Sie häufig im nächstgelegenen Gartencenter oder Baumarkt ausleihen können.

Nun muss der Boden bis in tiefere Schichten, durch einfaches Umgraben, gelockert werden. Mit einer maschinellen "Bodenfräse" kommen Sie hier besonders schnell voran.

Bei eher schwerem und lehmigem Boden empfiehlt es sich, pro 100 m2 etwa 1-3 m3 Sand in den Boden einzuarbeiten. Die Drainagefähigkeit wird somit erhöht. Leichter und sandiger Boden hingegen sollte mit einer guten Menge Humus versehen werden.

Bevor Sie den neuen Rasen verlegen können, muss die Fläche noch geebnet werden. Mit Harke und Rechen wird der Boden so lange geglättet, bis die Fläche völlig eben ist. Anschließend wird die gesamte Fläche mit einer Rasenwalze verdichtet und dann gedüngt.

Jetzt können Sie den Rasen ausrollen. Beginnen Sie immer auf einer Seite des Gartens und drücken den Rasen nach dem Auslegen fest. Die Bahnen setzen Sie jeweils versetzt an und gehen anschließend zur Glättung nochmals vorsichtig mit der Walze darüber.

Am wichtigsten ist jetzt die ausgiebige Bewässerung! Halten Sie Ihren neuen Rasen in den ersten 14 Tagen immer wurzeltief feucht, bis er angewachsen ist. Dann können Sie die Bewässerung auf ein normales Maß reduzieren und Ihr neuer Rasen ist belastbar wie jeder andere.

Im Sommer können zu viel Licht und Sonne dem Rasen zusetzen. Die Rasenfläche sollte daher mindestens ein Mal pro Woche bis etwa zwanzig Zentimeter tief durchnässt sein. Wässern Sie nie in den Sonnenstunden, sondern früh am Morgen oder abends. Dafür verwenden Sie einen klassischen Gartenschlauch oder auch eines der zahlreichen Bewässerungssysteme.

Die Grundlage jeder Rasenpflege ist regelmäßiges Mähen. Ein bis zwei Mal in der Woche wird ein Schnitt empfohlen - allerdings bitte nicht kürzer als 5 cm und im Schatten etwas länger. Die Dichte und Verwurzelung des Rasens fördern Sie damit maßgeblich. Komfortables Mähen jeder Rasenfläche ist mit den verschiedenen Aufsitz-, Benzin-, Elektro- oder Akku-Rasenmähern möglich.

Gegen Moos ist regelmäßiges Vertikutieren wirksam. Sie können gegen den Filz mit motorbetriebenen Geräten oder mit einer Harke zur Moosentfernung vorgehen. Entfernen Sie den Filz anschließend von der Fläche. Dabei wird außerdem die Wurzelbildung des Rasens angeregt. Für eine verbesserte Luftzirkulation und Wasserzufuhr können Sie zudem ab und zu den Rasen mit einer Grabegabel auflockern.

Düngen Sie Ihren neuen Rasen regelmäßig, damit er ausreichend Nährstoffe erhält und schön dicht nachwächst. Am besten düngen Sie den Fertigrasen 3-4 Wochen nach der Verlegung zum ersten Mal, ansonsten im Frühjahr nach dem Vertikutieren und dann im Juli/August noch einmal. Achten Sie darauf, dass der Rasen trocken ist, weil er sonst schnell verbrennt. Gewässert wird deshalb nach der Düngung.

Das Belüften Ihres Rasens ist kein Muss, aber eine ergänzende Pflegemaßnahme und gerade bei schweren Böden angebracht. Die Sauerstoffzufuhr und Wasserversorgung werden verbessert indem mit einem Aerifiziergerät Löcher in den Rasen gestochen werden, die anschließend mit Sand wieder aufgefüllt werden.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich in Ihrem Gartencenter Augsburg.

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